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Die Rezension erscheint in der Januar/Februar 2007-Ausgabe des Magazins Gelegenheitsspieler. Laden Sie die aktuelle Ausgabe jetzt direkt kostenlos herunter. Außerdem ist die Rezension für das Spiele-Jahrbuch 2006 vorgesehen. Jetzt Informieren.
Rezension Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod
Autor: Bastian Sick Verlag: Kosmos Spieler: 2 bis 5 Alter: ab 12 Jahren Preis: ca. 20 Euro Erscheinungsjahr: 2006
Daß ein Buchautor sein eigenes Buch zu einem Spiel macht, ist ungewöhnlich. So geschehen bei "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" von Bastian Sick. Die bisher schienen drei Folgen des gleichnamigen Buchs waren allesamt Bestseller. Und dass, obwohl sie nichts anderes aufzeigen, als die Unzulänglichkeit der Deutschen, mit der eigenen Sprache umzugehen. Wer dieses am eigenen Leibe erleben möchte, der kannst seit Herbst 2006 dieses neue Kosmos-Spiel aus dem Schrank holen.
Qualität hat seinen Preis? Die Regeln sind einfach und innerhalb von fünf Minuten vermittelt. Zunächst muss jeder einen Chip als Einsatz in auf den Tisch legen. Im Zentrum stehen die 180 beidseitig bedruckten Spielkarten, die meist in verschiedenen Kategorien Sätze mit einer Textlücke enthalten. Mehrere Alternativen stehen zur Vervollständigung zur Wahl. Der Spieler, der an der Reihe ist, sucht sich eine der Varianten aus und stellt sie seinen Mitspielern vor. Alle entscheiden sodann, ob diese Formulierung richtig oder falsch war. Wer dabei richtig liegt, bekommt einen Chip aus der Mitte. Der Vorleser, sofern er mit seinem Tipp richtig lag, erhält die übrig gebliebenen Chips. Wer am Ende die meisten Chips gesammelt hat, gewinnt.
Da kannst Du nichts für Wer der Vorleser ist, sollte das von den Möglichkeiten auswählen, von dem er zwar selber mit hoher Wahrscheinlichkeit die richtige Einschätzung hat, die Mitspieler aber in entgegengesetzte Richtung irritiert werden. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die vorgestellte Variante richtig oder falsch ist. Hauptsache man weiß selbst die Antwort.
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“Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod” ist ein nettes Partyspiel zwischendurch. Einige der Karten sind leider zu einfach, so dass der Vorleser hier kaum eine Chance hat, mehr als einen Punkt zu machen. Dennoch sind auch Überraschungen dabei, die einem schmerzlich die eigenen Unzulänglichkeiten im Umgang mit der deutschen Sprache aufzeigen. Wer die Bücher mag, wird auch diese Umsetzung gerne spielen. Leider sind die Karten bald aufgebraucht, so dass die Spielzeit endlich ist.
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